TURKANA, KENIA

There Are No Weddings. Traditionally, the men of Turkana marry after delivering a bride price to the bride’s family, consisting of a predetermined number of head of livestock. The drought and the loss of livestock have paralyzed all of these celebrations, which are an essential cultural component of pastoral communities. No hay bodas. Tradicionalmente, los turkanos se casan tras haber entregado una dote a la familia de la mujer, compuesta por un número determinado de cabezas de ganado. La sequía y la pérdida de ganado han paralizado todas estas celebraciones, un componente esencial de la cultura de las comunidades pastoralistas. Tradicionalmente, los turkanos se casan tras haber entregado una dote a la familia de la mujer, compuesta por un número determinado de cabezas de ganado. La sequía y la pérdida de ganado han paralizado todas estas celebraciones, un componente esencial de la cultura de las comunidades pastoralistas. La fin des mariages. La tradition veut que les Turkana se marient après avoir versé une dot, composée par un certain nombre de têtes de bétail, à la famille de la future épouse. La sécheresse et la mort du bétail ont paralysé ces célébrations, élément essentiel de la culture des communautés pastorales.

Turkana ist eine der ärmsten Regionen der Welt. Das Durchschnittseinkommen pro Tag liegt bei 1,66 $, die meisten Turkana führen ihr Leben als Fischer und Schäfer. Vielen von ihnen leiden an Hunger und den schweren Folgen der Mangelernährung. Vor allem Kinder und Jugendliche sind davon betroffen: Entwicklungsdefizite, reduzierte Widerstandskraft gegen Infektionen, schlechte Wundheilung und weitere schwerwiegende gesundheitliche Probleme sind auf den Mangel an gesundem Essen zurückzuführen.

Ursache des Nahrungsmangels ist das extrem heiße, trockene Klima. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 35°C, der jährliche Niederschlag liegt bei lediglich 115-650mm. Selbst das Wasser des großen Turkana-Sees (Rudolf-See) ist landwirtschaftlich nicht nutzbar – es ist schlichtweg zu salzig für Pflanzen.

Doch genau diese extremen Umweltbedingungen sind optimale Voraussetzungen für den Anbau von Spirulina. Thriving Green sieht die Möglichkeit den Ärmsten des Turkana County die Chance zu geben sich dauerhaft selbst zu versorgen und dabei eine wirtschaftliche Existenz aufzubauen.

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Turkana County ist eine Region, die sich raschen Veränderungen ausgesetzt sieht. Einige von diesen sind positiv – zum Beispiel der Ausbau der Infrastruktur in der Hauptstadt Lodwar oder die Entdeckung von Erdöl. Aber die meisten Veränderungen sind alarmierend: Der Klimawandel verschlechtert die Situation für Mensch und Tier, mehr Dürreperioden werden erwartet. Und das fragile Ökosystem des Turkana-Sees ist durch Überfischung und Bau des äthiopischen Damms Gibe III, der das Wasser des Omo-Flusses zurückhält, bedroht. Die Lebensgrundlage von zehntausenden Fischern könnte in den nächsten Jahren zerstört werden. Steigende Salzkonzentrationen töten bereits heute einige Fischarten.

Dieser kurze Blick in die Zukunft Turkanas verdeutlicht die Dringlichkeit eine neue Art der Lebensmittelproduktion einzuführen. Thriving Greens Spirulina ist sicherlich eine der vielversprechendsten: Rasches Wachstum unter Bedingungen, die für die meisten Organismen tödlich sind – und bietet dabei ein beachtliches Nährstoffprofil.