Profilbild

Thriving Green

Wir kämpfen mit einem innovativen und preisgekrönten Konzept gegen Mangelernährung in Kenia.
2018 wurden wir im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ prämiert.


Prämiert im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“

Das Regensburger Start-up Thriving Green wird für seinen Kampf gegen die Mangelernährung in Kenia ausgezeichnet.


Seit Juni 2016 baut das Regensburger Start-up Thriving Green in der Region Turkana in Kenia die Alge Spirulina an. Ziel ist es, die Mangelernährung der dort lebenden Menschen zu bekämpfen. Denn durch das sehr trockene und heiße Klima wächst in der Region fast nichts, bis auf die Mikroalge.

Für den unermüdlichen Einsatz für die Menschen in Turkana, den Bau neuer Zuchtbecken sowie die Expansion in weitere Regionen wird Thriving Green nun im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ prämiert.

Regensburg, 05.06.2018 – In Berlin fand am 04.06.2018 die Prämierung der 100 „Ausgezeichneten Orte“ 2018 statt. Unter den Gewinnern: Thriving Green, ein Start-up aus Regensburg, das die Mangelernährung in Kenia bekämpft. Somit gehört Thriving Green zu den 100 innovativsten Projekten, ausgewählt aus rund 1.500 Bewerbern. Die 100 prämierten Start-ups und Vereine sollen sich untereinander vernetzen und sich gegenseitig mit ihren Ideen bereichern.

„Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ ist ein Wettbewerb der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank. Den Preis hat das von drei Regensburger Studenten gegründete Start-up für ihre Arbeit mit Spirulina gewonnen, einer leicht kultivierbaren Mikroalge. Das sogenannte Superfood baut Thriving Green im kenianischen Nariokotome, nahe des Turkana Sees an. „Es sind bereits vier Zuchtbecken in Betrieb“, erklärt Alexander Zacharuk, einer der drei Gründer. „Durch unser Projekt haben die Bewohner gelernt, die Alge zu kultivieren und für den Eigenbedarf zu nutzen.“ Aufgrund der vorherrschenden Bedingungen, eignet sich das Gebiet um den Turkana See für den Anbau. Das Grundwasser hat einen sehr hohen Salzgehalt.

Zusammen mit den heißen Temperaturen verhindert das eine konventionelle Landwirtschaft. Die Mikroalge Spirulina hingegen benötigt ebenjene Bedingungen. „Mit Hilfe neuer Technologien, Wissen und Leidenschaft wollen wir einem der größten Probleme der Menschheit, der Mangelernährung, den Kampf ansagen“, erklärt Stefan Weigl, Leiter des Technikteams. Damit für das Wachstum der Alge die Bedingungen immer optimal sind und Wassertemperatur, Salzkonzentration etc. leicht überwacht werden können, hat das Technikteam von Thriving Green ein eigenes Sensorsystem entwickelt. Außerdem bestimmt das System den perfekten Erntezeitpunkt. Die Studenten erwarten dadurch eine Steigerung des Ertrags um 30 %.

Über Thriving Green

Thriving Green ist aus dem Verein Enactus Regensburg e.V. entstanden. Im Juni 2016 beschlossen die Regensburger Studenten, Spirulina in Kenia anzubauen. Die Alge ist ein

Superfood, das 6x mehr Protein als Eier und 4x mehr Energie als Kartoffeln enthält und dadurch die Folgen der Mangelernährung verhindert. Der Bau einer Großanlage in Lodwar, der Hauptstadt von Turkana County, soll die Massenproduktion von Spirulina und somit neue Vertriebsszenarien ermöglichen. Erste Verhandlungen dazu wurden bereits geführt.

Gewonnene Preise, sowie erfolgreiche Crowdfundings lieferten bisher das nötige Kapital. Die Vision von Thriving Green ist die Bekämpfung der drastischen Mangelernährung und mit jedem Becken kommt das Team seinem Ziel etwas näher.

Mehr über das Projekt.

Spendenkonto:

enactus Regensburg e.V.
IBAN: DE72 7505 0000 0026 7328 75
BIC: BYLADEM1RBG
Verwendungszweck: “Thriving Green“

Mehr Beiträge